Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen

"Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." WILHELM VON HUMBOLDT

Volha Hapeyeva


03. April 2025  |  19.00 bis 20.30 Uhr

Lesebühne KRIEG UND FRIEDEN

In Ihrem Essay „Ein Hauch des Grauens“ schreibt die belarusische Schriftstellerin Volha Hapeyeva über das Heldentum. Irrtümlich wird es mit Krieg und Gewalt verbunden, es ist aber eine „sehr harte Arbeit“, die wir aufwenden müssen, um liebevoll empathisch und freundlich zu sein. Volha eröffnet unsere Lesebühne Krieg und Frieden. Sie wird Lyrik lesen – u.a. das oben ausschnittweise zitierte Gedicht Phlox – und den angesprochenen Essay. Sie wird mit uns über ihre Texte, ihr Heimatland und die Existenz im Exil sprechen. Und sie wird im Fliesenschön Bilder ausstellen, die während ihres Stipendiums in der Jenenser Villa Rosenthal entstanden sind.

Volha Hapeyeva, geboren 1982 in Minsk, Belarus, ist promovierte Linguistin und lebt als freie Lyrikerin, Prosaautorin, Essayistin, Übersetzerin in Deutschland. Ihr literarisches Werk wurde in über 15 Sprachen übersetzt, ihre Gedichte wurden unter anderem in den USA, in Polen, Georgien und Litauen veröffentlicht. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 2022 den Literaturpreis Wortmeldungen und 2021 den Rotahorn-Preis. In Deutschland war Hapeyeva u. a. Stipendiatin der Stiftung Preußische Seehandlung (2009) und Gastautorin im Literarischen Colloquium Berlin (2018), zuletzt in der Villa Rosenthal (Jena).

Pfarrer Dr. Frank Hiddemannn

Pfarrer Dr. Frank Hiddemann

Fon 0365 2051 9803
Mobil 0172 427 33 07
f.hiddemann@eebt.de

Referent: Volha Hapeyeva

Wann? Donnerstag, 3. April 2025, 19:00 Uhr

Wo? Gera, Fliesenschön, Weinbergstraße 4

© Isamu Bergsan